Von Kloster zu Kloster – von Einsiedeln ins Grosse Walsertal
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Die Propstei St. Gerold ist das Ziel unserer achttägigen Wanderung. Der Legende nach soll der heilige Gerold vor mehr als tausend Jahren seinen Besitz dem Kloster Einsiedeln vermacht haben. Der Eremit hatte sich ins Grosse Walsertal zurückgezogen und ein «Klösterchen» gebaut, wie das historische Lexikon der Schweiz schreibt. Belegt ist die Zugehörigkeit der Propstei St. Gerold zum Kloster Einsiedeln seit dem 13. Jahrhundert. Auch heute noch führt mit Martin Werlen, dem ehemaligen Abt von Einsiedeln, ein Benediktiner das Kultur- und Begegnungszentrum. Letztmals haben es Hermann Kaufmann + Partner 2023 komplett renoviert. Entstanden ist ein wunderschöner Ort der Ruhe, wo sich tausendjährige Geschichte mit moderner Architektur vermischen. Die letzte Nacht verbringen wir in der Propstei.
Unterwegs sind wir in voralpinem Gebiet. Mal sind wir auf dem Jakobsweg, mal auf Höhenwegen unterwegs. Unsere Route führt uns aber auch immer wieder durch Dörfer und Kleinstädte. Und manchmal auch durch das Agglomerationschaos mit nicht immer schönen Verkehrsbauten. Da eine moderne Kirche, dort ein neuer Anbau – wir besichtigen am Weg auch immer wieder Architektur. Ein paar Perlen gibt es. Auch die Unterkünfte haben wir mit Bedacht gewählt. Wir übernachten in Berghütten im Mehrbettzimmer, aber meistens in bequemen Hotels oder Pensionen mit Einzelzimmern. Die Route ist so gelegt, dass nur Auf- oder Abstiege bis 1200 Höhenmetern nötig sind. Der höchste Punkt ist der Speer mit 1950 Metern über Meer. Du kannst abschalten und die Tour geniessen. Wir – das ist die Kunsthistorikerin Brigitte Raos und der Architekt Ivo Bösch – haben unterwegs einiges zu berichten. Dabei profitierst du von unseren unterschiedlichen Hintergründen: Brigitte lebt in Dornbirn und kennt das Vorarlberg bestens. Ivo kennt als Redaktor bei der Zeitschrift Hochparterre die aktuelle Architektur in der Schweiz. Das Gepäck trägst du selbst mit. Man benötigt nicht viel, um eine intensive Woche zu erleben. Für ein Dach über dem Kopf und gutes Essen sorgen wir. Wir beraten dich auch gerne vor der Tour, wenn es um deine Ausrüstung geht. Etwa einen Monat vor der Tour erhältst du das Detailprogramm und eine Packliste. Highlights Schwarze Madonna von Einsiedeln, Bibliothek Werner Oechslin, Jakobsweg, Holzbrücke Hurden–Rapperswil, Obersee, Speer, Toggenburger Höhenweg, Klanghaus, Hochmoor Gamperfin, Lehmbauten von Martin Rauch, Propstei St. Gerold |
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Datum 19. bis 26. September 2026 (8 Tage, Samstag bis Samstag)
Start der Tour Samstag, 19. September 2026, 10:00 Uhr, Bahnhof Einsiedeln Ende Samstag, 26. September 2026, 11:15 Uhr, Busstation St. Gerold Gemeindeamt Kosten CHF 2160.– Im Preis inbegriffen Professionelle Architekturwanderleitung, sieben Übernachtungen in Hotels, Pensionen und Berghütten, Halbpension und Mittagspicknicks oder Lunches, Besichtigungen, Transfers, Eintritte, Führungen, Mehrwertsteuer Auf eigene Kosten Anreise nach Einsiedeln, Rückreise von St. Gerold, Getränke in Restaurants, Mittagspicknick des ersten Tages Zimmer Wann immer möglich Einzelzimmer in Hotels oder Pensionen, wir übernachten aber auch in Berghütten mit Mehrbettzimmern Anforderung Wanderzeiten 5 bis 6,5 Stunden pro Tag, Auf- und Abstiege mit bis zu 1200 Höhenmetern pro Tag. Bergwandern (bis T3 nach SAC-Wanderskala). Die Touren sind ohne besondere Erfahrung bewältigbar, Kondition und Gesundheit vorausgesetzt. Wir tragen unser gesamtes Gepäck selbst, unterwegs versorgen wir uns laufend mit Essen. Anzahlung Deine Anmeldung wird erst definitiv mit der Anzahlung von CHF 200.–. Diesen Betrag ziehen wir dir von der Gesamtrechnung ab. Falls du dich aber abmeldest, behalten wir diese Anzahlung als Umtriebsentschädigung. Durchführung Die Tour findet bei jedem Wetter statt. Wir passen aber bei schlechten Bedingungen das Programm an. Weitere Hinweise wie zu Absagebedingungen findest du in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Wanderleitung Ivo Bösch, Brigitte Raos Teilnehmer°innen mindestens 8, höchstens 15 Freie Plätze 10 Status Die Tour ist seit Mitte Februar neu ausgeschrieben. |